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Glossar

AC

Wechselstrom
 
Ampère (A)
Diese Einheit gibt die Stärke eines elektrischen Stroms an. Ein Ampere ist der Strom, der von einer Potenzialdifferenz von einem Volt an einem Widerstand von einem Ohm erzeugt wird.
 
Ampère-Stunde (Ah)
Ein Stromfluss von einem Ampere über einen Zeitraum von einer Stunde.
 
Ausregelzeit
Zeitdauer zwischen Belastungsänderung und „Rückkehr“ der Ausgangsspannung in den spezifizierten Bereich, z.B. ein einem dynamischen Lastwechsel Ein/Aus.
 
Bandbreite
Die Blindleistung hingegen ist jener Anteil der Scheinleistung, der periodisch zwischen Erzeuger und Verbraucher hin- und herpendelt und somit keine Arbeit verrichtet.
 
Bereich (Messbereich)
Nennarbeitsbereichsgrenzen, die durch den niedrigsten und höchsten Kalibrierpunkt angegeben werden.
 
Betriebstemperaturbereich
Ist der Bereich der Umgebungstemperatur, in dem die Stromversorgung zuverlässig arbeitet und Ihre Spezifikationen einhält.
 
Blindleistung (VAR)
Volt-Ampere reaktiv. Ist die Maßeinheit des zusätzlichen Blindstroms, der auftritt, wenn Spannung und Strom nicht vollständig synchronisiert bzw. nicht phasengleich sind.
 
Burn-In
Härtetest, bei dem die Stromversorgung über mehrere Stunden oder Tage bei erhöhter Spannung und Temperatur betrieben werden, damit Frühausfälle bereits vor Auslieferung an den Kunden eintreten.
 
CE-Kennzeichnung
Diese Kennzeichnung bestätigt die Einhaltung aller relevanten EU-Richtlinien, welches das benannte Produkt betrifft. Es muss sichergestellt werden, dass das Produkt alle harmonisierten EU-Richtlinien, welche das CE gekennzeichnete Produkt betreffen, erfüllen und dass die dafür nötigen Tests durchgeführt und bestanden wurden.
 
CEE
1. Consortium for Energy Efficiency – Non-Profit-Organisation aus den USA, die energieeffiziente Produkte und Dienstleistungen fördert. 2. Communauté économique européenne – Europäische Kommission für Regeln zur Begutachtung Elektrotechnischer Erzeugnisse.
 
CENELEC
Ist ein europäisches gemeinnütziges Komitee und zuständig für die Normung im Bereich Elektrotechnik.
 
Crestfaktor
Das Verhältnis des Maximalwerts zum Effektivwert. Es stellt den Eingangswertebereich dar, in dem ein Prüfgerät im linearen Bereich arbeitet, ausgedrückt durch ein Vielfaches des Skalenendwerts des verwendeten Messbereichs. Crestfaktor = Maximalwert/Effektivwert Für eine reine Sinuswelle gilt: Crestfaktor = 141/100 = 1,41
 
CSA
Canadian Standards Association
Unabhängige gemeinnützige kanadische Prüforganisation für Gerätesicherheit.
 
Dezibel (dB)
Eine Einheit, die die Stärke der Änderung eines elektrischen Signals oder einer Schallintensität ausdrückt. Ein Spannungsverhältnis von 1:10 entspricht -20 dB, 10:1 entspricht 20 dB, 100:1 entspricht 40 dB und 1000:1 entspricht 60 dB. Ein Leistungsverhältnis von 10 zu 1 entspricht jedoch nicht 20 dB, sondern 10 dB, da die Leistung zum Quadrat der Spannung proportional ist.
 
Diode
Ein (gleichrichtendes) Halbleiterbauelement mit zwei Anschlüssen und einer nichtlinearen Strom/Spannung-Kennlinie. Eine Diode lässt den Strom in einer Richtung durch und sperrt ihn in der anderen Richtung. Die Anschlüsse einer Diode werden mit Anode und Kathode bezeichnet.
 
Drift
Die Veränderung der Ausgangsspannung nach einer bestimmten Zeitdauer, bei konstanter Last, normalen Eingangsbedingungen und gleichbleibender Umgebungstemperatur, welche bei einer betriebswarmen Stromversorgung erfolgt. Die Gründe hierfür liegen in internen Temperaturverschiebungen und Alterungseffekten der Stromversorgung.
 
Dynamische Last
Last, die sprungartig ihren Wert ändert. Zur genauen Spezifikation müssen sowohl die Gesamtlaständerung als auch die Änderungsrate angegeben werden.
 
Effektivwert
Der Effektivwert eines Wechselstroms oder einer Wechselspannung. Der Effektivwert setzt einen Wechselstrom oder eine Wechselspannung einem Gleichstrom oder einer Gleichspannung gleich, der/die die gleiche Leistung erzeugt.
 
Eingangsänderung
Die Änderung der Ausgangsspannung angegeben in Prozent, bei Änderung der Eingangsspannung innerhalb eines zulässigen Bereiches, wobei die restlichen Parameter z.B. Last, Umgebungstemperatur unverändert bleiben.
 
Einschaltstrom
Ein erhöhter Strom, welcher bei den meisten Stromversorgungen bei Einschalten infolge der Aufladung von Kondensatoren im Eingangsschaltkreis, fließt.
 
Einschaltstrombegrenzung
Schutzmaßnahme innerhalb einer Stromversorgung, die ein zu schnelles Hochlaufen des Eingangsstroms bzw. unzulässig hohe Stromspitzen verhindert. Die einfachste Schaltung ist ein in Reihe zum Eingang liegender Heißleiter.
 
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit.
Behandelt die technischen und rechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Beeinflussung elektrischer Geräte durch die von ihnen hervorgerufenen elektromagnetischen Felder in der Elektrotechnik.
 
Entkoppeldiode
Diese Dioden dienen der Entkopplung der Stromversorgung von anderen Schaltnetzteilen oder DC/DC Konvertern.
 
ESD
Elektrostatische Entladung
Ist ein durch große Potentialdifferenz in einem elektrisch isolierten Material entstehender Funke oder Durchschlag, der einen sehr kurzen hohen elektrischen Stromimpuls verursacht. Diese Entladungen können bei elektronischen Bauteilen Schäden anrichten, denn im Verhältnis zur Masse verhält sich die Energie einer statischen Entladung in einem Halbleiter wie die Energie eines Blitzschlags in einen Baum.
 
Farad
Die Kapazität eines Kondensators bei einer Potenzialdifferenz von einem Volt bei einer Ladung mit einer Ladungsmenge von einem Coulomb.
 
FI-Schalter
Ein Fehlerstromschutzschalter, FI-Schutzschalter oder FI-Schalter, neue Bezeichnung RCD (Residual Current protective Device), ist eine Schutzeinrichtung in Stromnetzen. Ein Fehlerstromschutzschalter schützt im Fehlerfall vor zu hohen Berührungsspannungen. Er ist ein effizientes Mittel zur Vermeidung von gefährlichen (zum Teil tödlichen) Stromunfällen (Erdschluss über den menschlichen Körper) und dient zusätzlich der Brandverhütung.
 
Floating
Eine Stromversorgung dessen Ausgang keinen Bezug zu einem anderen Ausgang hat, also potentialfrei ist. Diese Ausgänge sind komplett isoliert (galvanisch getrennt). Die Aufteilung in positives und negatives Potential wird vom Anwender vorgenommen.
 
Fühlerleitung
Eine Methode zur Regelung der Ausgangsspannung direkt an der Last, um die Spannungsabfälle in den Zuleitungen zu kompensieren. Hierbei werden separate Leitungen direkt von der Last zu einem Regler der Stromversorgung geführt.
 
Funktions-Manager
Der Funktionsmanager bietet die Möglichkeit, ein Netzgerät automatisiert Sequenzen nach der Funktion DU/Dt ablaufen zu lassen. Der Anwender gibt dabei Schritte, auch Sequenzpunkte genannt, durch Setzen von Spannung, Strom und Zeit vor. Die resultierende Sequenz wird vom Gerät abgefahren und resultiert, je nach Wahl der Werte, in einem Rampenverlauf zwischen zwei Werten über die vorgegebene Zeit.
 
Frequenz
Ein Maß für die Anzahl vollständiger Perioden einer Wellenform pro Zeiteinheit. Bei Wechselspannung die Geschwindigkeit, mit der die Spannung ihre Richtung ändert, ausgedrückt in Hertz (Perioden pro Sekunde).
 
Genauigkeit
Die mögliche Abweichung der Gleichspannung am Ausgang einer Stromversorgung, von ihrem Nennwert, unter Berücksichtigung aller Minimal- oder Maximalbedingungen. Diese wird bezogen auf die Ausgangsspannung als Prozentwert angegeben.
 
Gleichstrom (DC)
Bezeichnet einen elektrischen Strom, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. In der Theorie wird nur zeitlich unveränderlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis wird jedoch auch Mischstrom mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet.
 
Henry (H)
Eine Einheit der Induktivität, die aus den SI-Einheiten Meter, Kilogramm, Sekunde und Ampere abgeleitet wird. Eine Spule hat eine Induktivität von 1 Henry (1 H), wenn bei gleichförmiger Stromänderung von 1 A in 1 Sekunde eine Selbstinduktionsspannung von 1 Volt entsteht.
 
Hertz (Hz)
1) Eine Frequenzeinheit, die einer Periode pro Sekunde entspricht. 2) Bei Wechselstrom die Anzahl der Wechsel zwischen negativen und positiven Stromanteilen pro Sekunde.
 
High-Speed
Hohe Regeldynamik
Geräteinterne Modifikation, wo die typischerweise vorhandenen Ausgangskapazitäten eines Labornetzgerätes dauerhaft reduziert werden, um die dynamischen Eigenschaften des Gerätes hinsichtlich Spannung und Strom erheblich zu verbessern. Gleichzeitig erhöhen Spannungs- und Stromrestwelligkeiten als negativer Nebeneffekt. Die ist eine Option, die für verschiedene Netzgeräteserien verfügbar ist.
 
Hochspannung (HV)
Eine elektrische Spannung über 1.000 Volt (1KV) wird im Allgemeinen als Hochspannung bezeichnet. In den VDE-Vorschriften werden einheitlich Spannungen bis 1 KV als Niederspannung und über 1 KV als Hochspannung bezeichnet.
 
I
Strom
 
IEC
International Electrotechnical Commission. Internationales Normierungsgremium mit Sitz in Genf für Normen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik.
 
Induktivitätsmessung
1) Die elektrische Eigenschaft eines stromdurchflossenen elektrischen Leiters aufgrund des Magnetfeldes, das ihn durch den Stromfluss umgibt. 2) Induktive Komponente der Impedanz.
 
Isolation
1) Ein auf einem Leiter aufgebrachtes nichtleitendes Material, das zur Trennung von leitendem Material in einem Schaltkreis verwendet wird. 2) Das nichtleitende Material, das für die Herstellung isolierter Kabel verwendet wird.
 
Isolationsmessgerät
Ein Messgerät, das zur Messung des Widerstands der Isolation von Leitern oder Geräten eine Gleichspannung anlegt.
 
k (Kilo-)
Ein Vorsatz, der dem Faktor eintausend (1000) entspricht.
 
Kalibrierung
Vergleich eines zu prüfenden Messgeräts mit einem Normal, das über eine mindestens drei Mal höhere Genauigkeit verfügen muss.
 
Kapazität
1) Das Verhältnis einer auf einen Leiter aufgebrachten Ladung zur entstandenen Spannung. 2) Maß für die Fähigkeit eines Körpers oder Systems, elektrische Ladung zu speichern. 3) Die Eigenschaft, elektrische Ladungen speichern zu können.
 
Kathode
1) Die negative Elektrode, die Elektronen emittiert oder negative Ionen aussendet und in deren Richtung sich positive Ionen bewegen oder in einem galvanischen Element oder einem anderen derartigen Bauteil aufgefangen werden. 2) Der negative Pol einer Batterie
 
Kleinspannung
Als Kleinspannung, umgangssprachlich auch Niedervolt oder Schwachstrom, werden in der Elektrotechnik Wechselspannungen (AC) bis 50 Volt Effektivwert und Gleichspannungen (DC) bis 120 Volt bezeichnet. Sie ist ein Teilbereich der Niederspannung. Diese Spannungen gelten beim Berühren für erwachsene Menschen als nicht lebensbedrohlich und entsprechen der maximalen dauernden Berührungsspannung beziehungsweise Fehlerspannung.

Die europäische Niederspannungsrichtlinie gilt daher auch für den oberen Bereich der Kleinspannung (AC über 50 Volt Effektivwert und DC über 75 Volt).

Bei Spannungen unter 25 Volt AC oder 60 Volt DC kann gänzlich auf einen Schutz gegen Berühren verzichtet werden; diese Spannungen gelten auch für Tiere und Kinder als ungefährlich.

Es wird unterschieden zwischen:
SELV (früher „Sicherheitskleinspannung“) ist eine kleine elektrische Spannung, die aufgrund ihrer geringen Höhe und der Isolierung im Vergleich zu Stromkreisen höherer Spannung besonderen Schutz gegen einen elektrischen Schlag bietet.

Mit SELV betriebene Geräte, die selbst keine höheren Spannungen erzeugen, werden gemäß DIN EN 61140:2016-11 (VDE 0140-1) mit der Schutzklasse III bezeichnet.
 
Klirrfaktor (THD)
Das Verhältnis aller Oberschwingungsfrequenzen von Strömen oder Spannungen zur Strom- oder Spannungsgrundschwingung, ausgedrückt als Prozentsatz von der Grundschwingung.
 
Kurzschluss (elektrischer Kurzschluss)
1. Eine Belastung, die auftritt, wenn ein nicht geerdeter Leiter mit einem anderen Leiter oder einem geerdeten Objekt in Berührung kommt. 2. Eine anormale, nahezu widerstandslose Verbindung leitfähiger Teile. Sie kann bewusst oder zufällig zwischen zwei Punkten mit verschiedenem Potenzial hergestellt worden sein. Durch eine Kurzschlussverbindung kann ein hoher Strom fließen, der meistens ein Mehrfaches des Betriebsstromes beträgt.
 
Kondensator
Ein elektrisches Bauelement mit einer bestimmten Kapazität.
 
kVA
1) Scheinleistung ausgedrückt in 1000 VA. 2) Die Kilovolt-Ampere-Angabe bezeichnet die Ausgangsleistung, die ein Transformator bei Nennspannung und -frequenz liefern kann, ohne dass ein bestimmter Temperaturanstieg überschritten wird.
 
kVAR
kVAR ist die Maßeinheit des zusätzlichen Blindstroms, der auftritt, wenn Spannung und Strom nicht vollständig synchronisiert bzw. nicht phasengleich sind.
 
kW
Wirkleistung ausgedrückt in Kilowatt (kW).
 
kWh
Eine Kilowattstunde entspricht dem Verbrauch von eintausend Watt über einen Zeitraum von einer Stunde.
 
L
Ein Symbol für die Induktivität. Die Maßeinheit ist ein „Henry“.
 
LED
Leuchtdiode (Lumineszenz-Diode)
 
Leistungsfaktor
Als Leistungsfaktor oder Wirkleistungsfaktor bezeichnet man das Verhältnis von Wirkleistung P (verbrauchte Energie in Watt) zur Scheinleistung S (Produkt aus der Eingangsspannung in V und dem Eingangsstrom in A). Anders ausgedrückt: Der Leistungsfaktor ist der Prozentsatz der verbrauchten Energie verglichen mit der zugeführten Energie. Durch zusätzliche Kondensatoren kann der induktive Effekt von Vorschaltspulen verändert werden und damit ein höherer Leistungsfaktor erreicht werden.
 
Leitfähigkeit
Die Fähigkeit eines Leiters, Elektrizität zu transportieren. Wird in der Regel als Prozentsatz der Leitfähigkeit eines Leiters aus Weichkupfer mit den gleichen Abmessungen angegeben.
 
Leiter
1) Eine Leitung oder mehrere Leitungen, die für den Transport eines elektrischen Stroms geeignet ist/sind. Leiter können isoliert oder blank sein. 2) Beliebiges Material, das von Elektronen durchflossen werden kann.
 
Maximale Last
Die maximale Last (Strom), die einer Stromversorgung dauerhaft entnommen werden darf, ohne dass diese Schaden nimmt.
 
MTBF
Meantime between failure.
Bei der mittleren Ausfallszeit handelt es sich um eine in Stunden angegebene Zeit, welche im normalen Betrieb einer Stromversorgung vergeht, bevor diese einen Fehler aufweist. Dieser relative Wert basiert auf tatsächlichen Erfahrungswerten oder Berechnungen, z.B. IEC 61709. Die MTBF ist keine Angabe der Lebensdauer einer Stromversorgung.
 
N­­+1
Zwei funktionsgleiche und dafür ausgelegte Stromversorgungen werden zur 1-fachen Redundanz parallel geschaltet. Eine N-fache Redundanz kann erreicht werden, indem N+1 Versorgungen parallel geschaltet werden.
 
Nominalwert
Der Ideal- bzw. Referenzwert eines Parameters, wie z.B. der Ausgangsspannung. Der aktuell gemessene Wert kann von dieser Spannung abweichen.
 
Oberschwingung
Eine sinusförmige Komponente der Spannung, deren Frequenz ein Vielfaches der Grundschwingungsfrequenz ist. Oberschwingungen werden oft durch moderne elektronische Geräte hervorgerufen, die Strom in „Impulsform“ statt in gleichmäßigen, sinusförmigen Wellen aufnehmen, wie dies bei älteren nichtelektronischen Geräten der Fall war. Diese Impulse bewirken Verzerrungen der Wellenform des Stroms, was wiederum zu Spannungsverzerrungen führt. Strom- und Spannungsoberschwingungen können Probleme wie Überhitzung in der Verkabelung, an Anschlüsse, in Motoren und in Transformatoren und das unbeabsichtigte Auslösen von Schutzschaltern verursachen.
 
OCP
Overcurrent Protection (Überstromschutz)
Eine Funktion, die bei Erreichen einer meist einstellbaren Stromgrenze eine Meldung anzeigt und zusätzlich den DC-Ausgang abschalten kann, im Gegensatz zur Strombegrenzung (CC), die den Strom nur auf dem eingestellten Wert konstant hält.
 
Ohm (Ω)
Einheit des elektrischen Widerstands. 1 Ohm ist definiert als Widerstand eines Stromkreises bei einer Spannung von einem Volt und einem Strom von einem Ampere.
 
Ohmsches Gesetz
U=IR, I=U/R, R=U/I, wobei U die an einem Stromkreis angelegte Spannung, I der in einem Stromkreis fließende Strom und R der Widerstand des Stromkreises sind. Das Ohmsche Gesetz wird zur Berechnung von Spannungsabfällen, Strömen und anderen Eigenschaften eines elektrischen Stromkreises verwendet.
 
Open Frame
Offene Bauweise bei einer Stromversorgung.
 
OPP
Overpower Protection (Überlastschutz)
Eine Funktion, die die abgegebene oder aufgenommene Leistung auf einen festen oder einstellbaren Wert begrenzt, zusätzlich zur Strom- und Spannungsbegrenzung. Wird, wenn signalisiert am Gerät mit „CP“ (Constant Power) beschrieben.
 
OTP
Overtemperature Protection (Übertemperaturschutz)
Ein Alarmzustand, der die Überhitzung eines Gerätes meldet. In diesem Zustand ist die Leistungsstufe zeitweise deaktiviert. Nach Abkühlung erlischt diese Meldung und das Gerät arbeitet wie zuvor weiter.
 
OVP
Overvoltage Protection (Überspannungsschutz)
Eine Funktion, die bei Erreichen einer meist einstellbaren Spannungsgrenze eine Meldung anzeigt und immer den DC-Eingang bzw. DC-Ausgang des Gerätes ausschaltet, um eine angeschlossene Applikation vor zerstörerischer Spannung zu schützen.
 
Parallelbetrieb
Eigenschaft einer Stromversorgung, mit anderen, gleicher Ausgangsspannungen, parallel geschaltet werden zu können. Durch diese erhöht sich die Gesamtleistung und es kommt zu einer Stromaufteilung.
 
PF (Power Factor)
Leistungsfaktor (Details siehe dort)
 
Phasenwinkel
Die Winkelverschiebung zwischen einer Strom- und einer Spannungswellenform, gemessen in Grad oder Radiant.
 
Phasen
In Europa werden die Phasen mit L1, L2 und L3 bezeichnet.
Energieversorgungsunternehmen in den USA verwenden statt „1-2-3“ die Angabe „A-B-C“ zur Festlegung der entsprechenden Phasenbezeichnungen.
 
Polarität
1) Verhältnis einer Spannung zu einem Referenzpotenzial (+). 2) Bei Transformatoren bezeichnet die Polarität die Richtung des Stromflusses durch die Hochspannungsanschlüsse im Verhältnis zu der Richtung des Stromflusses durch die Niederspannungsanschlüsse.
 
P
Leistung
 
PF
Power Fail (Netzfehler)
Eine Funktion, die den Ausfall der AC Eingangsstufe aufgrund eines technischen Defekts oder aufgrund Über- bzw. Netzunterspannung meldet. Bei Auftreten dieses Zustands wird die Leistungsabgabe bzw. aufnahme des Gerätes unterbrochen.
 
Redundanzbetrieb 
Fähigkeit einer Stromversorgung am Ausgang mit einer anderen parallel geschaltet werden zu dürfen, um bei einem Ausfall, die Last dieser übernehmen zu können. Dieses Prinzip wird bei Systemen angewandt, wo Ausfälle der Stromversorgung nicht toleriert werden können. Häufig wird eine Stromversorgung N+1 als Redundanz vorgesehen.
 
Restwelligkeit 
Periodischer Wechselstromanteil, auch „Ripple/Noise“ genannt,  am Ausgang einer Stromversorgung. Dieser wird bei einer definierten Bandbreite (20 MHz) angegeben.
 
RoHS-Richtlinie
Restriction of certain hazardous Substances
In der EU-Richtlinie 2002/95/EG und 2012/19/EU wird die maximale Konzentration von Blei und fünf weiteren gefährlichen Substanzen für 10 Kategorien elektronischer Geräte aufgeführt.
 
Scheinleistung (VA)
Das Produkt der Effektivwerte von Spannung und Strom in einem Wechselstromkreis. Die Wirkleistung als Anteil der Scheinleistung beschreibt jene Leistung, durch die elektrische Energie umgewandelt wird und welche so Arbeit verrichtet.
 
Schutzleiter
1. Ein elektrischer Fachausdruck für die Masseverbindung. 2. Eine leitende Verbindung (mit oder ohne Absicht hergestellt), durch die ein elektrischer Stromkreis oder ein Gerät mit der Masse oder einem als Masse verwendeten leitenden Körper verbunden ist.
 
Schutzklasse
Bei einer Stromversorgung sagt die Schutzklasse II aus, dass diese doppelt oder verstärkt isoliert sind und keinen Schutzleiteranschluss für den sicheren Betrieb benötigt. Durch Kunststoff sind elektrisch leitende Teile vor Berührung geschützt (Schutzisolierung).
 
Schutzkleinspannung
Die Schutzkleinspannung (SELV) wird immer dann eingehalten, wenn zum einen der Übertritt von einem Stromkreis zu einem anderen verhindert wird und zum anderen Nennspannungen von 43 VAC bzw. 60 VDC nicht überschritten werden.
 
Softstart
Begrenzung des Eingangsspitzenstromes bei einer Stromversorgung bzw. elektronischen Last durch langsames Laden des Eingangskondensators und stetiges hochfahren der Last am Ausgang bzw. Eingang.
 
Spannungsabfall
Die Spannung, die über einem stromdurchflossenen Widerstand abfällt, abhängig vom Widerstandswert (Ohm) und der Stromstärke (A).
 
Spitze-Spitze-Wert
Die Amplitude einer Wechselspannung vom positiven Spitzenwert bis zum negativen Spitzenwert.
 
Stand-by Funktion
Die Stromversorgung kann mittels der Taste oder Remote “Stand-by” in einen Ruhezustand versetzt werden. Wenn diese Funktion benutzt wird, werden die voreingestellten Werte aktiviert bzw. deaktiviert.
 
Stand-by Strom
Eingangsstrom, den eine Stromversorgung aufnimmt, wenn diese über die Stand-by Taste oder den Eingang „Extern Ein/Aus“ ausgeschaltet worden ist.
 
Strombegrenzung
Siehe OCP
 
Temperaturkoeffizient
Ist eine Konstante, in welche bestimmte Eigenschaften eines Materials eingehen. Bei einer Stromversorgung versteht man darunter die durchschnittliche relative Änderung der Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, bei konstanten Last- und Eingangsbedingungen.
 
U
Spannung
 
Überspannungsschutz
Siehe OVP
 
Unterspannungsabschaltung
Bei diesem Schutzmechanismus wird die Stromversorgung abgeschaltet, sobald die Eingangsspannung einen definierten Wert unterschreitet.
 
UL
Underwriters Laboratories Inc.
Ist eine unabhängige Zertifizierungs-Organisation für Produktsicherheit in den USA.
Weltweit werden Produkte nach entsprechenden UL-Richtlinien überprüft, damit diese in den USA eingesetzt werden können.
 
V
Spannung (Volt)
 
VA
1) Elektrische Leistung oder elektrische Belastung, ausgedrückt als das Produkt aus Spannung und Strom. 2) Die Volt-Ampere-Angabe bezeichnet die Ausgangsleistung, die ein Transformator bei Nennspannung und -frequenz liefern kann, ohne dass ein bestimmter Temperaturanstieg überschritten wird.
 
Verpolungsschutz 
Dieser verhindert bei der Stromversorgung die falsche Polarität beim Anlegen der Eingangsspannung und begrenzt dadurch entstehende Schäden.
 
Volllast
Der maximale Wert der Ausgangsleistung, welche bei einer Stromversorgung dauerhaft bereitgestellt werden kann.
 
Volt (V)
Eine Einheit der elektromotorischen Kraft. Das elektrische Potenzial, das bei einem Widerstand von einem Ohm zur Erzeugung eines Stroms von einem Ampere erforderlich ist.
 
Wattstunde
1) Eine Einheit der Arbeit, die der Leistung von einem Watt über einen Zeitraum von einer Stunde entspricht. 2) 3600 Joule bzw. 3600 Nm.
 
Widerstand
Der Widerstand gegen den Stromfluss, ausgedrückt in Ohm (siehe auch unter Ohm).
 
Wirkleistung
Die Wirkleistung P ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung in andere Leistungen (z. B. mechanische, thermische oder chemische) verfügbar ist. Bei Wechselstrommessungen entspricht die Wirkleistung (gemessen in Watt) dem Produkt aus Spannung, Strom und Leistungsfaktor (dem Kosinus des Phasenwinkels zwischen Strom und Spannung). Watt = U*I *cos(f).
 
Wirkungsgrad
Das Verhältnis von Ausgangsleistung zu Eingangsleistung wird in der Regel bei Volllast und nominalen Eingangsbedingungen gemessen. Bei Mehrfachausgängen kann der Wirkungsgrad von der Aufteilung der Leistung auf die verschiedenen Ausgänge abhängen.
 
X
Reaktanz, ausgedrückt in Ohm.
 
Z
Impedanz

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